Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)/ Nutzungsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

  1. Grundlagen

1.1. Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nachfolgend „AGB“ genannt, gelten für alle Rechtsgeschäfte von SCHÖNER WOHNEN Consulting GMBH, im Folgenden “SWCC” genannt, mit seinem Vertragspartner, im Folgenden “AUFTRAGGEBER” genannt, abschließt.

1.2. Für alle Unterlagen der SWCC wie Angebote, Skizzen, Pläne, Muster etc. verbleiben die Urheberrechte im Eigentum von SWCC. Ohne schriftliche Zustimmung der SWCC ist es untersagt, diese an Dritte weiterzugeben. Für Arbeiten, die nicht von SWCC ausgeführt werden, ist es ohne schriftliche Zustimmung der SWCC untersagt, diese Unterlagen zu verwenden.

1.3. Vertragsbestandteile und Rangfolge: Die unten aufgeführten Dokumente werden mit der Annahme des Angebotes zu Vertragsbestandteilen. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Dokumenten geht folgende Rangfolge der Dokumente vor:

1) Das Angebot der SWCC mit den Beilagen

2) Die vorliegenden AGB’s:

3) SIA 118 Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten, Ausgabe 1977/91

4) SIA 244 und 118/244* betreffend Kunststeinarbeiten

5) SIA 246 und 118/246* betreffend Natursteinarbeiten

6) SIA 248 und 118/248* betreffend Plattenarbeiten

7) Die Merkblätter des Schweizerischen Plattenverbandes (SPV). Für bauseitig geliefertes Material gelten die speziellen Bedingungen des SPV.

  1. Fachtechnische Bedingungen

2.1. Beistellungen: Unter Beistellungen werden jegliche Unterlagen, Informationen, Pläne oder Muster bezeichnet, die der Auftraggeber oder ein von ihm bezeichneter Dritter SWCC zur Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung zustellt. Der Auftraggeber ist verpflichtet, termingerecht fehlerfreie Beistellungen zuzustellen. SWCC geht davon aus, dass Beistellungen fehlerfrei sind und unterzieht sie daher keiner Eingangsprüfung. Mehraufwendungen und Folgeschäden aus falschen oder fehlerhaften Beistellungen gehen voll zu Lasten des Auftraggebers.

2.2 Die Angebotspreise verstehen sich auf bauseits erstelltem Grundputz, falls die Art der Untergründe nicht definiert ist und für Boden-, Wand und Treppen-beläge auf bauseits erstelltem Unterlagsboden beziehungsweise Überzug im Dünnbett verlegt.

2.3. Wenn Ungenauigkeiten im Untergrund ausgeglichen werden müssen, sind diese Arbeiten zusätzlich zu vergüten. Kleinmosaikbeläge, Beläge mit kalibrierten Platten und großformatige Platten erfordern eine entsprechend erhöhte Oberflächen-genauigkeit des Untergrundes.

2.4. Soweit möglich sollen Muster alle Merkmale und Eigenschaften der betreffenden Plattenmaterialien aufweisen. Dass die Farbnuance und das Herstellermass (Kaliber) des gelieferten Plattenmaterials derjenigen des betreffenden Musters genau entsprechen, kann bedingt durch den Brennprozess, nicht gewährleistet werden. Natursteinprodukte können starke Farbvariationen und lebhafte Strukturen aufweisen (SIA 248*, Art. 4.1.2.5).

2.5. Die erste Messung ist kostenlos, wenn vor der Plattenverlegung Feuchtigkeitsmessungen (CM-Gerät) erforderlich sind. Weitere Messungen werden in Rechnung gestellt (SIA 118/248*, Art. 2.2 bzw. 2.3).

2.6. Eine absolute Einheitlichkeit der Farbe von starren Fugen kann aus technischen Gründen nicht gewährleistet werden (SIA 118/248*, Art. 6.7). Auch bei Verwendung des Gleichen Fugenmaterials können zwischen Fugenmuster und fertigem Belag Farbdifferenzen auftreten (SIA 248*, Art. 4.3.2.2).

2.7. Der Verleger der Plattenbeläge leistet keinerlei Gewähr für Risse in Plattenbelägen sowie Ablösungen von Plattenbelägen, deren Ursache in der Verformung oder in nachträglich entstandenen Rissen des bauseitigen Untergrundes liegt und keine Mängel der Arbeit des Verlegers der Plattenbeläge sind (SIA 118/248*, Art. 6.3).

2.8. Fugenausbildungen mit verformbaren Dichtungsmassen sind von der Gewährleistung ausgeschlossen, da sie wartungsbedürftig sind (SIA 118/248*, Art. 6.6). Fugenausbildungen mit verformbaren Fugenmassen gewährleisten nicht die Dichtigkeit des Belages und haben nur die Funktion eines Fugenverschlusses (SIA 248*, Art. 2.4.2).

2.9. Die Arbeitsstelle wird vom SWCC besenrein abgegeben und die Beläge werden schwammgereinigt (SIA 118/248*, Art. 2.2). Die Reinigung der Arbeits-, Zugangs-, Lager- und Umgebungsbereiche ist entweder als besondere Leistung im Auftrag enthalten und entsprechend zu vergüten oder hat bauseits zu erfolgen.

2.10. Auch bei Verwendung von wasserundurchlässigen Platten- und Fugenmaterialien gilt es zu beachten, dass keine wasserdichten Beläge erstellt werden können (SIA 248*, Art. 2.2.4).

2.11. Es wird dem Auftraggeber empfohlen, genügend Reserveplatten für allfällige spätere Reparaturarbeiten aufzubewahren. Reserveplatten müssen vom Auftraggeber zusätzlich verlangt und vergütet werden.

2.12. Für die korrekte Reinigung und Pflege der keramischen, Natur- und Kunststein-Beläge sind die dafür geeigneten Produkte zu verwenden, um Schaeden insbesondere an den Oberflaechen zu vermeiden. Auf Wunsch geben wir Ihnen Empfehlungen ab.

  1. Arbeitsbedingungen

3.1. Wenn die nachfolgend aufgeführten Arbeitsbedingungen nicht eingehalten werden, zeigt SWCC dies dem Auftraggeber an und kann seine Arbeit einstellen, bis die Bedingungen erfüllt sind. Aus sich daraus ergebenden Verzögerungen kann der Auftraggeber gegenüber SWCC keine Rechte geltend machen. Der SWCC kann seine Kosten gemäß den vorliegenden AGB in Rechnung stellen.

3.2. Wenn nichts anderes vertraglich vereinbart ist, stellt der Auftraggeber der SWCC nachfolgend aufgeführte Mittel kostenlos zur Verfügung:

1) Wasser

2) Elektrische Energie 220 V / 380 V

3) Auf Verlangen von SWCC: geeigneter Platz und/oder ein abschließbarer Raum zur Aufbewahrung von Material, Geräten und Werkzeugen

4) Hebe- und Verschiebevorrichtungen

3.3. Im Angebot nicht ausdrücklich erwähnte Maßnahmen für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz müssen bauseitig gewährleistet werden.

3.4. Das Aufstellen von Staub- und Schutzwänden ist als besondere Leistung der SWCC Auftrag zu geben und zu vergüten, sofern im Vertrag nicht anders vereinbart ist.

3.5. Eine mangelfreie Ausführung bei verschiedenen Arbeiten kann nur bei einer Temperatur von mehr als 10° C gewährleistet werden. Diese Temperatur an der Arbeitsstelle muss bauseitig gewährleistet werden, Außer es sei mit SWCC etwas anderes vereinbart worden.

3.6. Zusätzlich muss ein allfälliger Witterungsschutz bei Außenarbeiten vergütet oder bauseits zur Verfügung gestellt werden.

  1. Warenlieferungen

4.1 Die Haftung von beschädigter Ware bei Lieferungen trägt der jeweilige Warenlieferant.

  1. Preise

5.1. Sämtliche Preise verstehen sich in CHF Schweizer Franken. Falls nichts anderes vereinbart ist, sind in den Preisen (ausgenommen Regiepreise) die Materiallieferung franko Baustelle sowie die Verlegearbeiten inbegriffen.

5.2. In den Preisen nicht inbegriffen sind

1) Zuschläge für Nacht-, Abend-, Sonntags- und Feiertagsarbeiten, Gebühren, etc. die vom Auftraggeber oder dessen Vertretung verlangt werden.

2) Kosten aufgrund von Arbeitshindernissen, die anlässlich der Ausschreibung nicht voraussehbar waren. Diese sind dem Auftraggeber durch den SWCC anzuzeigen.

3) Vom SWCC nicht zu vertretende Wartestunden, Reiseund Unterhaltsspesen, aufgrund von unvorhergesehenen Arbeitsunterbrüchen.

4) Vom Auftraggeber gewünschte Ausführungs-änderungen, Zusatzangebote oder -bestellungen.

5.3. Den Ausschreibungspreisen liegen die für jeden Posten angegebenen Mengen zugrunde. Wird nach Vertragsabschluss die auszuführende Leistung wesentlich verändert, vereinbaren die Parteien vorgängig die neuen Preise.

5.4. Vom SWCC nicht beeinflussbare Materialpreisänderungen nach Vertragsabschluss sind dem Auftraggeber oder seiner Vertretung unverzüglich mitzuteilen und berechtigen zur Weiterverrechnung.

  1. Regie- und Akkordarbeiten

6.1. Bei Regiearbeiten werden Arbeitsaufwand, Reisezeit, Fahrzeugkosten und Materialtransport verrechnet.

6.2. Das übliche Handwerkszeug ist im Regie-Tarif/Stundenansatz inbegriffen.

6.3. Maschinen und Geräte werden separat verrechnet.

6.4. Für die Rechnungsstellung sind die Ausmassbestimmungen der Norm SIA 118/248*, 118/246* und 118/244* anzuwenden.

  1. Fristen

7.1. Der Auftraggeber muss rechtzeitig alle notwendigen Unterlagen und Daten bereitstellen, damit der SWCC die Arbeiten innerhalb der vereinbarten Fristen aufnehmen und/oder erbringen kann.

7.2. Der SWCC sind Verzögerungen, wie nicht fertiggestellte Vorarbeiten, zu hohe Feuchtigkeit des Untergrundes, ungenügende Temperaturen an der Arbeitsstelle usw. rechtzeitig mitzuteilen.

7.3. Die SWCC sollte dem Auftraggeber unverzüglich mitteilen, dass er die Arbeiten nicht fristgerecht fertigstellen kann, falls er das während seinen Arbeitsausführungen feststellt.

7.4. Wenn ein Termin aus Gründen, die SWCC nicht zu vertreten hat, nicht eingehalten werden kann, hat der Auftraggeber nicht das Recht, den Vertrag aufzulösen oder Schadenersatz zu fordern.

7.5. Arbeitsunterbrüche, die vom SWCC nicht vorhersehbar sind und vom Auftraggeber zu vertreten sind, berechtigen den SWCC zur Verrechnung der entstandenen Mehrkosten und/oder Schäden.

  1. Zahlungen

8.1 Aufgrund seiner schriftlichen Zahlungsbegehren ist SWCC bis zu 90 % seiner ausgeführten Arbeiten mittels Abschlagszahlungen zu entschädigen.

8.2. 14 Tage ab Ausstelldatum sind Abschlags-zahlungen und die Schlussabrechnung zu bezahlen, respektive nach der vertraglich vereinbarten Zahlungsfrist.

8.3. Die vereinbarten Zahlungsbedingungen werden von Reklamationen betreffend eventuellen Baumängeln in keiner Weise beeinflusst.

8.4. Der SWCC kann gemäß Art. 107 des Obligationenrechts vorgehen, wenn der Auftraggeber seine Verpflichtungen nicht erfüllt.

8.5. Die Schöner Wohnen Consulting GmbH behält sich vor, die Arbeiten mit sofortiger Wirkung einzustellen wenn die vereinbarten Zahlungsbedingungen vom Kunden ohne schriftliche Begründung nicht eingehalten werden.

  1. Abnahme des Werkes

9.1. Die Abnahme erfolgt durch eine Kontrolle des ausgeführten Werkes. Der Kunde bestätigt mit seiner Unterschrift auf dem Abnahmeprotokoll, dass die Arbeiten wunschgemäß ausgeführt worden sind, ggf. sind Anmerkungen zu Nachbesserungen zu vermerken. Bei Bedarf werden die Nachbesserungen geleistet, danach ist die Abschlussrechnung gemäß Vertragsbedingung zu leisten.

9.2. Wenn keine oder unwesentliche Mängel festgestellt werden, gilt das Werk als abgenommen. In einer gemeinsam bestimmten Frist müssen die Mängel von SWCC behoben werden.

9.3. Die Abnahme wird zurückgestellt, wenn bei der Abnahme wesentliche Mängel festgestellt werden. Innert einer gemeinsam bestimmten Frist müssen die Mängel von SWCC behoben werden. Nach der Mängelbehebung werden die beanstandeten Bauteile erneut gemäß Art. 9.1 dieser Allgemeinen Bedingungen abgenommen.

9.4. Das Werk gilt ohne Abnahme im Zeitpunkt der Ingebrauchnahme durch den Auftraggeber als abgenommen. Innert 10 Tagen sind allfällige Mängel der SWCC schriftlich anzuzeigen. Die Mängelrechte bei erkennbaren Mängeln sind verwirkt, wenn diese innert dieser Frist nicht angezeigt werden.

9.5. Das Werk (oder der Werkteil) geht mit der Abnahme in die Obhut und Gefahr des Auftraggebers. Die Gewährleistungsfrist beginnt mit dem Datum der Abnahme.

  1. Haftung für Mängel/Gewährleistung

10.1. Es gilt eine Garantiefrist von zwei Jahren.

10.2. Für Schäden, welche durch normale Abnützung, unsachgemäße Behandlung, mangelhafte Wartung, übermäßige Beanspruchung sowie infolge anderer Gründe, die SWCC nicht zu vertreten hat, entstehen, haftet SWCC nicht. Im Weiteren lehnt SWCC jede Gewährleistung und jede Haftung ab, wenn der Auftraggeber selbst oder durch Dritte ohne die schriftliche Zustimmung von SWCC Änderungen oder Reparaturen am Vertragsgegenstand vornimmt.

10.3. Für die Qualität von bauseits geliefertem Material übernimmt der SWCC keinerlei Gewährleistung (SIA 118/248*, Art. 6.8).

  1. Veröffentlichung

SWCC ist berechtigt, das Werk unter Wahrung der Interessen des Auftraggebers zu veröffentlichen. SWCC steht das Recht zu, in entsprechenden Veröffentlichungen des Auftraggebers oder Dritter als Urheber genannt zu werden.

  1. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB’s oder Inhalte eines Vertrages, zu dem diese AGB’s einen integralen Bestandteil bilden, ungültig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit des Rechtsgeschäftes im Übrigen nicht berührt. Die Vertragspartner werden die unwirksame Bestimmung

durch eine wirksame Bestimmung ersetzen, die dem gewollten wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung sowie dem ursprünglich vereinbarten Vertragsgleichgewicht möglichst nahekommen. Dasselbe gilt auch für allfällige Vertragslücken.

  1. Gerichtsstand und Anwendbares Recht

13.1. Ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten, welche sich aus oder im Zusammenhang mit einer vertraglich vereinbarten Leistung ergeben, ist der Geschäftssitz von SWCC. Es steht DPL jedoch auch das Recht zu, zuständige Gerichte am Ort des Auftraggebers anzurufen. Es gilt schweizerisches Recht.

Meilen, 01.01.2020

Schöner Wohnen Consulting GmbH